Berlin (dpa) - Immer mehr Bundesbürger nehmen nach einem Zeitungsbericht Medikamente gegen die Folgen psychischer Überlastung. Zwischen 2003 und 2012 hat sich die Zahl ambulant verordneter Psychopharmaka demnach fast verdoppelt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Linkspartei. Zu den verordneten Mitteln gehören unter anderem solche gegen Depressionen und Beruhigungsmittel. Als Gründe nennt die Regierung unter anderem "steigende Flexibilitäts- und Leistungsanforderungen" im Beruf.