Kiew (dpa) - Vor der Vereidigung des neuen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zeigt sich die Führung in Kiew unnachgiebig im Konflikt mit den Separatisten im Osten. Sie würden die Terroristen aus Lugansk und Donezk vertreiben, kündigte Regierungschef Arseni Jazenjuk im Fernsehen an. Er warf Russland vor, die Kämpfer zu bezahlen und "Krieg" gegen die Ukraine zu führen. Kremlchef Wladimir Putin verlangte dagegen, Kiew müsse seine Truppen im Osten stoppen. Ohne eine Waffenruhe könnten keine Verhandlungen beginnen. Heute tritt der Milliardär Poroschenko offiziell sein Amt an.