Kabul (dpa) - Mindestens 74 Menschen sind bei Überschwemmungen im Norden Afghanistans ums Leben gekommen. Nach heftigem Regen hätten reißende Fluten Orte im Bezirk Gusirga i-Nur überspült, teilten die Behörden mit. Es sei zu befürchten, dass es noch viele weitere Opfer gebe. Angehörige suchten immer noch nach Vermissten. Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2000 Menschen in den Tod gerissen. Das Dorf Ab-e-Barik in der Provinz Badachschan war den Berichten zufolge für etwa 300 Familien zum Massengrab geworden.