Köln (AFP) Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hat der Bundesregierung in der NSA-Affäre "Duckmäusertum" vorgeworfen. "Das Schlimmste ist, dass unsere Regierung gegenüber der US-Regierung so ein Duckmäusertum an den Tag legt", sagte Gysi am Sonntag im Interview mit dem Deutschlandfunk. Ein mögliches Druckmittel gegenüber der US-Regierung hätte seiner Ansicht nach ein Aussetzen der Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) sein können. Schließlich seien im Rahmen der NSA-Affäre nach Angaben des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden auch Wirtschaftsdaten weitergeleitet worden.