Sulaymaniyah (AFP) Bei einem offenbar gegen Kurden gerichteten Doppelanschlag im Nordosten des Iraks sind am Sonntag 17 Menschen getötet und dutzende weitere worden. Nach Angaben von Polizei- und Rettungskräften explodierte in der Ortschaft Jalawla zunächst eine Autobombe, nach der Ankunft mehrerer Sanitäter sprengte sich dann ein Selbstmordattentäter in die Luft. Die erste Bombe explodierte demnach nahe dem Büro der Patrotischen Union Kurdistans, der auch der irakische Präsident Dschalal Talabani angehört. Der Selbstmordattentäter habe seinen Sprengsatz innerhalb des Parteigebäudes gezündet.