Moskau (dpa)- Der Chef des russischen Sicherheitsrats, Patruschew, hat ein Ende des Blutvergießens in der Ostukraine gefordert. Kiews Führung müsse aufhören, "in vollem Umfang die Armee einzusetzen". Er warf Kiew die "Vernichtung des eigenen Volkes" vor. Der am Samstag in Kiew vereidigte Präsident Poroschenko hatte einen Friedensplan für die Krisenregionen Donezk und Lugansk angekündigt. Militante prorussische Separatisten im Gebiet Donezk berichten erneut von schwerem Beschuss durch ukrainische Regierungstruppen in der Stadt Slawjansk. Sie erkennen die neue Regierung in Kiew nicht an.