Jerusalem (AFP) Die fünf verbliebenen Kandidaten im Rennen um das höchste Staatsamt in Israel verblassen allesamt im langen Schatten des scheidenden Präsidenten Schimon Peres. Das hohe Ansehen, das der betagte Staatsmann weltweit genießt, ermöglichte es ihm, die auf repräsentative Aufgaben begrenzte Rolle auszuweiten, um sieben Jahre lang als hartnäckiger Mahner für den Nahostfrieden zu wirken. Wer auch immer am Dienstag durch das Parlament zu Peres' Nachfolger bestimmt wird, dürfte weit weniger aktiv ins Tagesgeschehen eingreifen.