Berlin (AFP) Knapp zwei Monate vor Ablauf des politischen Asyls für Edward Snowden in Russland hoffen die Anwälte des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters auf eine Begnadigung. "Amnestie ist kein schmutziges Wort", sagte Ben Wizner von der Menschenrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) dem "Tagesspiegel" (Wochenendausgabe) in New York. Er wünsche sich zumindest, dass die US-Regierung Snowden eine Brücke in ein Drittland baue. Das könne unter Umständen auch Deutschland sein.