Berlin (dpa) - Die frühere schwarz-gelbe Bundesregierung hat 2013 so viele Rüstungsexporte in Länder außerhalb von EU und Nato genehmigt wie noch nie. Das Kabinett beschloss dazu den Rüstungsexportbericht. Unter den sogenannten Drittstaaten sind mit Algerien, Katar, Saudi-Arabien oder Indonesien Länder, in denen die Menschenrechtslage als kritisch gilt. Wie bereits bekannt war, beliefen sich die Einzelausfuhrgenehmigungen für Waffengeschäfte auf 5,85 Milliarden Euro. Das sind 24 Prozent oder 1,14 Milliarden Euro mehr als 2012 - und der höchste Wert bei Einzelanträgen seit 2004.