Berlin (AFP) Deutschland muss den Erben der früheren jüdischen Eigentümer der Kaufhauskette Schocken rund 30 Millionen Euro Entschädigung zahlen, weil das Unternehmen den einstigen Besitzern 1938 unrechtmäßig entzogen wurde. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil Ende Mai. Wegen eines zusätzlichen Zinsanspruchs für NS-Verfolgte wird ein Gesamtbetrag von knapp 50 Millionen Euro fällig. (Az: VG 4 K 389.12)