Dortmund (AFP) Der Städte- und Gemeindebund hat ein härteres Vorgehen gegen Alkoholexzesse in der Öffentlichkeit gefordert. "Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, der Alkoholkonsum im Freien zunimmt und die Stimmung noch durch Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft angeheizt wird, kommt es in den Städten immer wieder zu erheblichen Störungen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" vom Donnerstag. Die Kommunen seien keine "Spaßbremsen". Viele Städte und Gemeinden sähen aber Handlungsbedarf. Er verwies darauf, dass mehr als 30 Prozent aller Gewaltdelikte unter Alkoholeinfluss begangen werden.