Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat seine Zusammenarbeit mit den USA in den vergangenen Jahren nach Medienberichten deutlich ausgebaut. Offenbar habe sich der Verfassungsschutz auch durch die NSA-Spähaffäre nicht bremsen lassen, berichten die "Süddeutsche Zeitung" und die Sender WDR und NDR unter Berufung auf geheime Regierungsdokumente. Die Zahl der Datensätze, die der Verfassungsschutz an US-Dienste übermittelt habe, habe sich in den vergangenen vier Jahren fast verfünffacht.