Bagdad (dpa) - Die Beratungen im irakischen Parlament zur Verhängung des Notstandes sind gescheitert. Wie staatliche irakische Medien berichteten, blieben zahlreiche Abgeordnete der Sitzung fern.

Somit sei das Mindestquorum für ein beschlussfähiges Plenum nicht erreicht worden - die Entscheidung wurde daher vertagt. Ministerpräsident Nuri al-Maliki hatte angesichts des Vormarsches der Terrorgruppe Isis im Irak die Verhängung des Notstands vom Parlament eingefordert. Viele Abgeordnete lehnen eine Ausweitung der Befugnisse für den umstrittenen schiitischen Regierungschef jedoch ab.