Bagdad (dpa) - Angesichts des Vormarsches radikaler Islamisten berät das irakische Parlament über die Verhängung des Notstandes. Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat diesen Schritt eingefordert. Damit bekäme der umstrittene schiitische Regierungschef mehr Befugnisse, um in den Konflikt mit den radikalsunnitischen Aufständischen einzugreifen. Die sunnitische Terrorgruppe Isis hat bereits mehrere Städte im Westen und Norden des Landes eingenommen.