Bagdad (dpa) - Angesichts des Vormarsches radikaler Islamisten berät das irakische Parlament heute über die Verhängung des Notstandes. Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat diesen Schritt eingefordert. Damit bekäme der umstrittene schiitische Regierungschef mehr Befugnisse, um in den Konflikt mit den radikalsunnitischen Aufständischen einzugreifen. Zudem habe Bagdad Washington um Luftunterstützung bei der Bekämpfung der Extremisten gebeten, bestätigten US-Beamte NBC News. Isis-Kämpfer hatten am Dienstag zunächst die nordirakische Stadt Mossul nahezu kampflos eingenommen.