Kabul (AFP) Der eigentlich favorisierte Kandidat bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan, Ex-Außenminister Abdullah Abdullah, hat vier Tage nach der Stichwahl den Abbruch der Stimmenauszählung verlangt. "Wir unterbrechen die Zusammenarbeit mit der (Wahl-)Kommission und haben unsere Beobachter aufgefordert, die Büros zu verlassen", sagte Abdullah am Mittwoch. Schon am Sonntag hatte Abdullah, der mit einem Vorsprung von 13,4 Prozentpunkten in die Stichwahl gegangen war, Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Urnengangs angemeldet.