Berlin (AFP) Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Grund, ein geplantes milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit Algerien zu stoppen. Wenn sich die Lage in dem betroffenen Land nicht entscheidend ändere, hätten frühere Exportgenehmigungen Bestand, verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Hintergrund ist der offenbar bevorstehende Abschluss eines Milliardenprojekts der deutschen Rüstungsindustrie mit Algerien. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, die Genehmigung dafür stamme noch aus der Zeit vor Amtsantritt des heutigen Ressortchefs Sigmar Gabriel (SPD).