Berlin (AFP) Der Zeitplan des NSA-Ausschusses für die Befragung des US-Informanten Edward Snowden wackelt. Das angepeilte Gespräch vor der nächsten Ausschusssitzung am 3. Juli sei "wohl nicht mehr zu halten", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Patrick Sensburg (CDU), zu "Spiegel Online" vom Mittwoch. Snowdens deutscher Anwalt habe sich noch nicht endgültig zum Wunsch der Koalitionsvertreter im Ausschuss nach einem Treffen mit Snowden in Moskau geäußert. "Selbst wenn die Antwort in den nächsten Tagen eintreffen sollte, ist der Plan wohl nicht mehr einzuhalten", sagte Sensburg. "Um eine solche Reise vorzubereiten, brauchen wir Zeit."