Genf (AFP) Liechtenstein hat 167 Millionen Euro freigegeben, die der frühere nigerianische Staatschef Sani Abacha in den 1990er Jahren veruntreute und in das Fürstentum transferierte. Wie am Mittwoch offiziell mitgeteilt wurde, soll das Geld an Nigeria ausbezahlt werden, was das Land seit 14 Jahren verlangt. Die nigerianische Justiz ließ nach der Ankündigung umgehend eine Anklage gegen Abachas Sohn Mohammed wegen Diebstahls fallen, wie dessen Anwalt Haruna Abdullahi mitteilte.