Jerusalem (AFP) Die israelische Stadtverwaltung von Jerusalem hat am Mittwoch den Bau von 172 weiteren Siedlerwohnungen im Neubaugebiet Har Homa erlaubt. Der oppositionelle Stadtverordnete Pepe Alalu sagte, es handele sich um den letzten Genehmigungsschritt, so dass der Bau nun sofort beginnen könne. Har Homa liegt im Süden von Ost-Jerusalem, das 1967 von Israel besetzt und danach annektiert wurde. Die Baugenehmigung sei "die Fortsetzung einer Politik, die ein Friedensabkommen behindert", kritisierte Alalu, der für die pazifistische Merez-Partei im Stadtrat sitzt.