Tripolis (AFP) Nach der US-Kommandoaktion zur Festnahme eines mutmaßlichen Drahtziehers der Bengasi-Attacke hat Libyen gegen das Vorgehen der Vereinigten Staaten protestiert. "Die Regierung verurteilt diese bedauerliche Verletzung der libyschen Souveränität", erklärte das Außenministerium in Tripolis am Mittwoch. Libyen sei von Washington nicht vorab über den Einsatz auf seinem Staatsgebiet informiert worden. Eine US-Spezialeinheit hatte den Terrorverdächtigen Ahmed Abu Chatallah am Sonntag in der Nähe der ostlibyschen Stadt Bengasi gefasst und außer Landes gebracht. Am Dienstag machte die US-Regierung die Kommandoaktion dann öffentlich.