Kabul (AFP) Nach den Betrugsvorwürfen bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan hat sich erstmals der amtierende Staatschef Hamid Karsai zu Wort gemeldet. Er unterstütze die Forderung des Kandidaten Abdullah Abdullah nach einer Vermittlung durch die UNO, sagte Karsai am Freitag. "Ich betrachte dies als einen positiven Schritt zur Beendigung des Konflikts." Auch Verhandlungen zwischen Abdullah und seinem Konkurrenten, dem ehemaligen Weltbank-Ökonomen Aschraf Ghani, unter Vermittlung der beiden Vize-Präsidenten Afghanistans seien denkbar, sagte Karsai.