Berlin (AFP) Die Justizminister von Bund und Ländern wollen den künftigen Umgang mit Adolf Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" regeln. Anlass für die Beratungen auf der Justizministerkonferenz ab Mittwoch auf Rügen ist das Auslaufen der urheberrechtlichen Schutzfrist für das nationalsozialistische Manifest Ende kommenden Jahres, wie eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Danach hätte theoretisch jeder das Recht, das Buch nachzudrucken, was die Justizminister aber verhindern wollen.