Den Haag (AFP) Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace steht wegen einer Flugaffäre ihres Vize-Chefs in der Kritik. Greenpeace-Sprecher Mike Townsley erklärte am Dienstag, dass Greenpeace-Vize Pascal Husting von seinem Wohnort Luxemburg zur Arbeit "nicht mehr nach Amsterdam fliegt", sondern künftig den Zug nehmen werde. Die britische Zeitung "Guardian" hatte berichtet, dass Husting zweimal pro Monat zwischen seinem Wohnort und der Greenpeace-Zentrale in Amsterdam hin- und herfliege. Die Umweltschützer wurden in der Vergangenheit nicht müde, darauf hinzuweisen, wie schädlich insbesondere Kurzstreckenflüge für das Klima sind.