São Paulo (SID) - Kein neues Gijon: US-Trainer Jürgen Klinsmann hat vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen Deutschland am Donnerstag erneut versprochen, dass alles mit rechten Dingen zugehen wird. "Da wird nix komisch laufen", sagte der Schwabe. 

Die Diskussionen über eine mögliche Absprache, weil beiden Mannschaft ein Unentschieden reicht, fand Klinsmann "schade, überzogen und fehl am Platz. Vor allem, dass in der ersten Frage nach unserem Spiel in Manaus ein Spiel von vor über 30 Jahren hochgebracht wurde. Mit Gijon haben wir absolut nichts zu tun." Ohnehin glaube er, "dass Deutschland zu 95 Prozent durch ist".

Allerdings gab der ehemalige Nationalspieler und Bundestrainer zu, dass "wir acht Jahre gebraucht haben, um Gijon aus den Köpfen zu verbannen. Das haben wir erst mit dem WM-Titel 1990 geschafft."

Bei der WM vor 32 Jahren in Spanien hatten sich Deutschland und Österreich im Laufe des letzten Vorrunden-Spiels stillschweigend auf einen 1:0-Sieg für Deutschland geeinigt, weil dieser beiden Teams den Sprung in die nächste Runde ermöglichte.