Kiew (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich für eine Überwachung der Waffenruhe in der Ostukraine durch die OSZE ausgesprochen.

Voraussetzung dafür sei aber, dass die acht entführten Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa freigelassen würden, sagte er am Dienstag nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew. An einer erweiterten OSZE-Mission könnte sich auch Russland beteiligen.

"Das sind historische, vielleicht entscheidende Tage für die Ukraine", sagte Steinmeier. Die Separatisten in der Ostukraine hatten am Montag der von Poroschenko am Freitag erklärten Waffenruhe zugestimmt. Sie hat sich bisher aber als brüchig erwiesen.