Washington (dpa) - Mutmaßliche Kämpfer der Isis-Miliz haben laut der "Washington Post" in einer Reihe von Dörfern im Norden des Iraks Dutzende Menschen getötet. Ein lokaler Polizeichef sprach von mindestens 55 Getöteten. Unter den Opfern sollen auch Kinder sein. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Dorfbewohner sprachen von einem "Massaker". Bei einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad pochte US-Außenminister John Kerry auf die rasche Bildung einer Regierung, an der die drei größten Bevölkerungsgruppen des Landes - Schiiten, Sunniten und Kurden - beteiligt sind.