Kortrijk (AFP) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach dem Streit um den neuen EU-Kommissionspräsidenten Großbritannien in inhaltlichen Fragen entgegenkommen. Sie rechne damit, dass der britische Premierminister David Cameron die Nominierung des Luxemburger Ex-Regierungschefs Jean-Claude Juncker für die Kommissionsspitze nicht mittragen werde, sagte Merkel vor dem EU-Gipfel in Belgien. Dies sei aber "kein Drama". Es müsse aber angestrebt werden, dann "bei den inhaltlichen Fragen ein hohes Maß an Gemeinsamkeit" zu finden. Hier sei es möglich, dass die anderen Länder "ein Stück auf Großbritannien zugehen".