Canberra (dpa) - Das vermisste Malaysia-Airlines-Flugzeug flog nach Einschätzung der Ermittler vor dem Absturz im Indischen Ozean auf Autopilot. Das sagte der stellvertretende australische Regierungschef Warren Truss in Canberra.

Andernfalls hätte die Maschine auf ihrem letzten Flug Anfang März nicht eine so gerade Strecke fliegen können, wie die von Satelliten aufgefangenen elektronischen Signale der Maschine nahelegten. Wenn der Autopilot eingeschaltet ist, steuert der Bordcomputer das Flugzeug.

Flug MH370 war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abgedreht und stürzte nach den Ermittlungen Stunden später im Indischen Ozean ab. Vom Wrack fehlt bislang jede Spur.