Ulm (dpa) - Der Rechtsstreit um die Kündigung gut verzinster Sparverträge, der so genannten Scala-Verträge, zieht sich weiter in die Länge.

Wie das Landgericht Ulm mitteilte, wird ein für Montag geplanter Verkündigungstermin verschoben. Zu den Gründen wollten sich die Parteien nicht äußern. In einem weiteren Verfahren hatte sich die Sparkasse Ulm bereits mit der Verbraucherzentrale auf einen Vergleich geeinigt.

Offen ist nun die Auseinandersetzung mit einem Anwalt, der mehrere Sparer vertritt. Hintergrund ist die derzeitige Niedrigzinsphase. Die Sparkasse Ulm hatte versucht, Kunden mit Alternativen aus den lukrativen Verträgen zu locken - ansonsten drohte die Kündigung. Neuer Verhandlungstermin ist der 4. August.