Berlin (dpa) - Nach einem heftigen Schlagabtausch hat der Bundestag die umstrittene Ökostromreform der großen Koalition beschlossen. Mit verbindlichen Ausbauzielen, Förderkürzungen und mehr Wettbewerb sollen die Kosten beim Grünstrom-Ausbau bis 2017 zumindest stabil bleiben. Die Opposition warf Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor, mehr die Interessen der Wirtschaft als die der Verbraucher im Blick zu haben. Ob das Regierungsprojekt am 1. August in Kraft treten kann, ist noch unsicher. Die EU-Kommission kritisiert, dass ausländische Stromanbieter beim Fördersystem benachteiligt werden könnten.