Düsseldorf (AFP) Wegen des versuchten Bombenanschlags vom Bonner Hauptbahnhof und dem vereitelten Attentat auf einen Politiker der rechten Partei Pro NRW müssen sich vom 8. September an insgesamt vier mutmaßliche Islamisten vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Für das Terrorismusverfahren sind Verhandlungstermine zunächst bis zum kommenden Frühjahr anberaumt, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Wegen des Bonner Anschlagsversuch steht der deutsche Staatsbürger Marco G. vor Gericht. Gemeinsam mit den drei Mitangeklagten soll er zudem einen Mordanschlag auf den Pro-NRW-Vorsitzenden in Leverkusen geplant haben.