Brüssel (dpa) - Die Lage in der Ukraine und das Arbeitsprogramm für die künftige EU-Kommission sind die wichtigsten Themen der Staats- und Regierungschefs beim Gipfel heute in Brüssel. Für die Benennung des Luxemburgers Jean-Claude Juncker zum neuen Kommissionspräsidenten waren gestern trotz des Widerstands Großbritanniens alle Weichen gestellt. Der britische Premier David Cameron wollte nach wie vor gegen Juncker stimmen. Einstimmigkeit ist bei dem Beschluss nicht erforderlich. Kanzlerin Angela Merkel hat London inhaltliche Zugeständnisse in Aussicht gestellt, rückt aber nicht von Juncker ab.