Budapest (dpa) - Der rechts-konservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Ablehnung einer Nominierung des Luxemburgers Jean-Claude Juncker zum Präsidenten der EU- Kommission bekräftigt. Es sei nicht im Interesse Ungarns, dass die Dinge in diese Richtung laufen, sagte Orban dem Staatsrundfunk. Seiner Ansicht nach wurde die Ernennung Junckers von bestimmten Fraktionen des neu gewählten Europaparlaments forciert. Der EU-Gipfel will heute die Nominierung Junckers zum Kommissionspräsidenten beschließen. Neben Orban ist nur noch der britische Premier David Cameron gegen Juncker.