Washington (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Kämpfern der Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien (Isis) die Hinrichtung von dutzenden irakischen Soldaten zur Last gelegt. Eine Analyse von Fotos und Satellitenbildern habe "deutliche Anzeichen" dafür geliefert, dass Isis nach der Eroberung der Stadt Tikrit am 11. Juni Massenexekutionen begangen habe, erklärte die Organisation am Donnerstag. Demnach wurden zwischen dem 11. und 14. Juni an mindestens zwei Orten in der Heimatstadt des gestürzten Machthabers Saddam Hussein zwischen 160 und 190 Männer ermordet.