Erbil (AFP) Aus der christlich geprägten Stadt Karakosch im Norden Iraks sind nach Erkenntnissen des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bis zu 10.000 Menschen geflüchtet. Die Fluchtbewegung habe nach Granatbeschuss in den vergangenen Tagen eingesetzt, teilte das UNHCR am Freitag in Erbil mit. "Unsere Kinder haben zwei Tage lang nicht geschlafen, weil sie vor dem Getöse Angst hatten", sagte Asaar Behnan, die mit ihren fünf Kindern in einem Jugendzentrum im Erbil unterkam.