Sao Paolo/London (dpa) - Den Tränen nahe war Prinz Harry (29) bei seinem Besuch einer Hilfsorganisation für Kinder in Sao Paolo.

Ihre Geschichten hätten ihn an den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana erinnert, zitierte die britischen Zeitung "The Times" den britischen Prinzen. "Ich habe bislang nicht in der Öffentlichkeit geheult, soweit ich mich erinnern kann, aber ich war ziemlich nah dran", gab Harry zu.

Besonders nah sei ihm das Schicksal zweier Mädchen gegangen, deren Mutter ermordet wurde und deren Vater wegen Drogenhandels im Gefängnis sitzt.

"Ich hätte gern meine Erfahrungen genutzt, um ihnen zu zeigen, dass ich weiß, was sie durchmachen", sagte er. "Aber du hörst diese Geschichten und denkst, das ist nichts gegen das, was sie durchmachen mussten." Prinz Harry ist seit einigen Tagen auf einer Reise durch Brasilien und Chile.