Donezk(dpa) - Nach der Verlängerung der Waffenruhe für die Ostukraine berichten beide Seiten des Konflikts von einer andauernden Gewalt in der Region Donezk. Separatistenführer Miroslaw Rudenko behauptete der Agentur Interfax zufolge, dass die in der Nacht von dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bis Montag verlängerte Waffenruhe nur das Ziel habe, das Militär für einen Schlag gegen die Separatisten in Stellung zu bringen. Die seit 20. Juni geltende Feuerpause soll nach Regierungsangaben dagegen dazu genutzt werden, Poroschenkos Friedensplan umzusetzen.