Berlin (AFP) Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns dürfte nach Einschätzung von Experten dem Staat einen Milliardenbetrag einbringen. "Im Saldo könnten die öffentlichen Haushalte durch den Mindestlohn um jährlich 2,2 bis drei Milliarden Euro entlastet werden, wenn keine Beschäftigung verloren geht", sagte Jürgen Wiemers vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der "Rheinischen Post" vom Freitag. Der Bundestag hatte am Donnerstag die Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde beschlossen.