Berlin (AFP) Der am Donnerstag im Bundestag beschlossene gesetzliche Mindestlohn wird Billiglohn-Unternehmen nach Auffassung von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann völlig zu Recht die Geschäftsgrundlage nehmen. Funktioniere ein Firmenmodell nur deshalb, weil Arbeitnehmer mit 5,50 Euro pro Stunde abgespeist werden, habe es "in der Zukunft in der Tat keine Berechtigung", sagte Oppermann am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Allerdings räumte der SPD-Politiker ein, dass Kleinbetriebe mit der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro in "objektive Schwierigkeiten" geraten könnten und abzuwarten bleibe, "wie sie die bewältigen können".