Berlin (AFP) Vor der Einsetzung einer Expertenkommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde hat dessen Leiter Roland Jahn eine Schließung der Einrichtung abgelehnt. "Es geht nicht um Abwicklung, sondern es geht um Weiterentwicklung", sagte Jahn am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Er wies darauf hin, dass bei der Behörde weiterhin monatlich mehr als 5000 Anträge auf Akteneinsicht eingingen. "Also, es ist noch genug zu tun", sagte Jahn.