Paris (AFP) Ein Fan der britischen Heavy-Metal-Band Motörhead hat nach Diagnose deutscher Ärzte beim "Headbanging" auf einem Konzert gefährliche Hirnblutungen erlitten. Infolge der heftigen Kopfbewegungen habe der 50-Jährige unter immer stärkeren Kopfschmerzen gelitten und schließlich ärztlichen Rat gesucht, heißt es in einer Fallstudie, die am Freitag im britischen Fachblatt "The Lancet" erschien. Neurochirurgen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entdeckten das Hämatom demnach vier Wochen nach dem Konzert im Januar 2013 und mussten es durch eine Bohrung in der Schädeldecke entfernen.