Mandalay (AFP) Nach blutigen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen in der Großstadt Mandalay in Myanmar sind am Freitag aus Anlass der Beerdigung eines der Opfer tausende wütende Menschen auf die Straßen gegangen. Auch dutzende Motorradfahrer begleiteten den Sarg des 36-jährigen Buddhisten durch die Innenstadt, bevor er auf einem Friedhof beigesetzt wurde. Am Abend wurden die Polizeikräfte rund um die Viertel der muslimischen Minderheit verstärkt und die zweite Nacht in Folge eine Ausgangssperre verhängt.