Washington (AFP) Die Förderung von Öl und Gas hat einer Studie zufolge zu einer massiven Häufung von Erdbeben im US-Bundesstaat Oklahoma geführt. Die am Donnerstag in der US-Fachzeitschrift "Science" veröffentlichte Untersuchung macht das Einpumpen von bei der Förderung anfallendem Abwasser in den Erdboden für die zunehmende Häufigkeit der seismischen Aktivitäten verantwortlich. Demnach haben sich die Beben in den Jahren 2008 bis 2013 im Vergleich zum Zeitraum 1976 bis 2007 vervierzigfacht.