Berlin (AFP) Die Linke fordert im Fall des mutmaßlichen Doppelagenten beim Bundesnachrichtendienst (BND) ein "eindeutiges Zeichen" in Richtung US-Regierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse in Washington intervenieren, sagte die Linken-Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss, Martina Renner, am Samstag im rbb-Inforadio. Die Affäre müsse neben strafrechtlichen auch politische Konsequenzen haben. "Die gute Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Behörden in besonderen Diensten kann nicht über der Frage stehen, dass hier ein nationales Parlament Gegenstand einer Geheimdienst-Attacke wird. Das zeigt doch, dass man da völlig schrankenlos, gesetzlos agiert, und das muss thematisiert werden."