Dresden (AFP) Wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg hat die Linkspartei eingeräumt, dass ihr die Vorgänge um das so genannte No-Go-Papier Schaden zugefügt haben. In dem Papier, das die Vorsitzende Katja Kipping in die Schlagzeilen gebracht hatte, seien personelle Fragen in "völlig inakzeptabler Weise" besprochen worden, erklärte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn am Samstag nach Beratungen des Parteivorstandes zu den Vorgängen. Dies habe "dem Ansehen der Partei, namentlich des Parteivorstands und der Bundesgeschäftsstelle, geschadet".