Mossul (dpa) - Die sunnitische Terrormiliz Isis geht im Norden des Iraks mit brutaler Gewalt gegen Andersgläubige und Gegner vor. In der Provinz Ninive zerstörten Isis-Kämpfer mehrere Moscheen und andere religiöse Einrichtungen von Schiiten und Sunniten. Bilder im Internet zeigten, wie Isis-Kämpfer in Mossul und in der Umgebung der Stadt mindestens zehn Gebetsstätten und Grabmäler in die Luft sprengen oder mit Bulldozern dem Erdboden gleich machen. In einem mehrheitlich von Kurden bewohnten Ort richteten Isis-Milizen zehn Menschen hin.