Düsseldorf (AFP) Ein europäischer Wirtschaftsverband hat die deutschen Pläne für eine Pkw-Maut als ausländerfeindlich kritisiert. Es sei eine "eindeutige Diskriminierung von Ausländern", wenn Deutschland eine allgemeine Pkw-Maut einführe und gleichzeitig "nur die eigenen Landsleute über einen Nachlass bei der Kfz-Steuer wieder davon befreit", sagte der Generalsekretär der Union europäischer Industrie- und Handelskammern (UECC), Rainer Füeg, der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Damit schlage Deutschland einen Sonderweg ein. In allen anderen Ländern gelte: "Entweder alle müssen Maut zahlen oder keiner."