Washington (AFP) Die Spähaktivitäten des US-Geheimdienstes NSA betreffen nach Informationen der "Washington Post" auch zahlreiche gewöhnlicher Internetnutzer, die mit den eigentlich anvisierten Zielpersonen nichts zu tun haben. Die Zeitung berichtet in ihrer Samstagsausgabe über die Ergebnisse einer mehrmonatigen Auswertung elektronischer Daten, die der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden zur Verfügung stellte. Demnach waren neun von zehn von der NSA erfassten Internetnutzer "nicht die erwünschten Überwachungsziele, aber in einem Netz gefangen, das für jemand anderen ausgeworfen wurde".