Rom (dpa) - Papst Franziskus hat vor allem die europäischen Länder zu einer mutigeren und großzügigeren Hilfe für die Bootsflüchtlinge aufgerufen.

Ein Jahr nach seinem Besuch der italienischen Insel Lampedusa, auf der lange Zeit viele Flüchtlinge ankamen, rief er die zuständigen Behörden zu mehr Hilfsbereitschaft auf. Christen und alle anderen sollten sich weiterhin um Bedürftige kümmern.

In seiner am Samstagabend vom Vatikan verbreiteten Botschaft an den Erzbischof von Agrigent auf Sizilien beklagte der Papst, "dass Frauen, Männer und Kinder Opfer eines anscheinend unendlichen Dramas sind". In seiner ersten Reise als neuer Papst hatte er 2013 auf der Insel Lampedusa ein Zeichen gegen die "Globalisierung der Gleichgültigkeit" den Flüchtlingen gegenüber setzen wollen.

Mitteilung Radio Vatikan